Martine De Biasi

Martine De Biasi – Filmemacherin, Kulturarbeiterin

Martine De Biasi ist Dokumentarfilmerin, Künstlerin und Kulturarbeiterin mit langjähriger Erfahrung in Film, Bildung und kultureller Projektentwicklung.
Aufgewachsen in Südtirol, arbeitet sie international an der Schnittstelle von Film, Kunst und gesellschaftlichen Themen.

Nach ihrer Ausbildung bei ZeLIG – Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und neue Medien (Abschluss 2004) arbeitete sie 20 Jahre lang als freischaffende Fernseh-Editorin. 2014 studierte sie Chemie und Biologie auf Lehramt an der LFU Innsbruck, bis 2019 der Ruf des Films zu stark wurde und sie nach 10-jähriger Arbeit den Film Becoming me (2019, Helios Filmproduktion) abschloss. Der Film gewann einige Preise und hat in Südtirol das Thema Transidentität als Diskussionsthema aufgeworfen.

Martine De Biasi entwickelt künstlerische Projekte, die sich mit gesellschaftlichen Fragen, Identität, Erinnerungskultur und sozialen Veränderungen beschäftigen. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin und Editorin realisiert sie Ausstellungen, partizipative Kulturprojekte und Bildungsformate.

Ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist die Verbindung von künstlerischer Praxis mit gesellschaftlichem Dialog. In ihren Projekten arbeitet sie häufig mit Interviews, Oral History und kollaborativen Methoden, um persönliche Geschichten sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf gesellschaftliche Themen zu eröffnen.

Gemeinsam mit Kolleginnen gründete sie die Sozialgenossenschaft EKLEKTIKA, mit der sie künstlerische, kulturelle und soziale Projekte entwickelt und umsetzt.

Bei EKLEKTIKA arbeitet Martine De Biasi insbesondere an Projekten, die kulturelle Teilhabe, Vielfalt und gesellschaftlichen Dialog fördern. Dazu gehören Ausstellungen, Workshops und Bildungsangebote zu Themen wie Diversität, Queerness, Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Wandel.

Mit Projekten wie Immer hier schafft sie Räume, in denen persönliche Geschichten gehört werden und marginalisierte Perspektiven sichtbar werden. Durch künstlerische Formate, Gespräche und Bildungsangebote entsteht ein öffentlicher Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen.

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