
SAFER SPACE für queere Jugendliche und junge Erwachsene im Jugendtreff
Begegnung ° Austausch und Community-Building ° Empowerment und Sichtbarkeit
Dieses Projekt ist als Pilotprojekt gedacht, das sich in ganz Südtirol verbreiten und weiterentwickeln soll: regelmäßige Austauschtreffen in einem Safer Space für und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 25 Jahren, die sich als queer identifizieren und/oder für das Thema interessieren.
Die zweiwöchentlichen Treffen sind eingebettet in die Institution der Jugendzentren und werden jeweils von 1-2 erwachsenen Fachpersonen (selbst Teil der queeren Community) begleitet. Mit dem Safer Space für queere Jugendliche und junge Erwachsene wollen wir einen geschützten Rahmen anbieten, der ein respektvolles Miteinander fördert und zur Sensibilisierung und Gewaltprävention beiträgt. Darüber hinaus fokussiert sich das Format auf die Stärkung von Selbstwert, Identität und Sichtbarkeit junger queerer Menschen.
In Kooperation mit dem Jugendzentrum Jungle in Meran, mit Streetwork Burggrafenamt, dem netz Bozen (OJA), sowie weiteren Jugendeinrichtungen ermöglicht dieses Pilotprojekt Begegnung und Austausch mit Fokus auf Intersektionalität und die Inklusion von queeren Menschen, Menschen mit Migrationsbiografie und Menschen mit Beeinträchtigung.
Das Projekt soll ab dem Sommer 2026 zunächst für 12 Monate, in Form von zweiwöchentlichen Treffen im Meraner Jugendzentrum Jungle realisiert werden. Es liefert einen wertvollen Beitrag zu Inklusion und Vielfalt in Südtirol und ermöglicht eine landesweite Vernetzung der queeren Community über die Jugendeinrichtungen.
Künftig können sich die Jugendzentren an die Sozialgenossenschaft EKLEKTIKA wenden, um die Organisation und Umsetzung des Safer Space für queere Jugendliche und junge Erwachsene zu buchen. Die in dieser Phase gesammelten Erfahrungen dienen zur Schärfung des in Zukunft angebotenen Projektes.
Projektleitung: KATHARINA BURGER